Betörender Duft: Die 3 besten Lavendel-Sorten im Garten

Lavendel
Lavendel im Garten: Nicht nur schön, sondern auch ein Insekten-Magnet
© Getty Images/Diana Robinson Photography

Urlaubsfeeling mit betörendem Duft - das verspricht Lavendel. Welche Sorten die besten in deinem Garten sind, das verraten wir dir hier!

Lavendel: Der Garten-Liebling unter den Sträuchern

Lavendel riecht gut, bringt echtes Urlaubsflair in den hiesigen Garten und ist sogar noch pflegeleicht. Kein Wunder, dass der Strauch zu den beliebtesten schlechthin gehört. Das Beste aber: Mit dem richtigen Schnitt blüht deine Pflanze sogar zweimal im Jahr.

Wenn du noch unsicher bist, welche Arten es überhaupt gibt und welche davon am besten in dein Beet passen – kein Problem. Wir stellen dir drei der besten Lavendel-Sorten vor!

Der Klassiker: Echter Lavendel (Lavandula angustifolia)

Echter Lavendel | © Getty Images/Evan Kissner / Evan's Studio
Bekannt: Echter Lavendel
Foto: Getty Images/Evan Kissner / Evan's Studio

Der Echte Lavendel ist der Klassiker unter den Lavendel-Sorten und besticht durch seine Vielseitigkeit und Robustheit. Er wächst kompakt und dicht, erreicht eine Höhe von etwa 60–90 cm und blüht von Juni bis August in einem satten Violett. Der Echte Lavendel ist winterhart und verträgt auch tiefe Temperaturen problemlos. Seine Blüten verströmen einen intensiven Duft und eignen sich hervorragend für Duftsäckchen oder als Teezutat. Ein sonniger Standort und gut durchlässiger Boden sind die wichtigsten Voraussetzungen für ein prächtiges Wachstum – dann steht einem üppig blühenden Strauch nichts mehr im Wege.

Blickfang: Schopf-Lavendel (Lavandula stoechas)

Schopf-Lavendel  | © Getty Images/Paolo Carnassale
Violetter Schopf - das macht den Französischen Lavendel aus
Foto: Getty Images/Paolo Carnassale

Der Schopf-Lavendel, auch Französischer Lavendel genannt, ist ein echter Hingucker mit seinen charakteristischen Blütenköpfen, die von kleinen, schmetterlingsartigen Blättern gekrönt werden. Diese Sorte blüht etwas früher als der Echte Lavendel, oft schon ab Mai, und verlängert die Blütezeit bis in den September. 

Mit einer Höhe von etwa 40–60 cm bleibt er kompakter und eignet sich besonders gut für Beeteinfassungen oder Kübelpflanzungen. Der Schopf-Lavendel bevorzugt trockene, sandige Böden und vor allem braucht er Schutz im Winter, da er weniger frosthart ist.

Für Liebhaber: Speik-Lavendel (Lavandula latifolia)

Für Gartenliebhaber, die eine außergewöhnliche und dennoch pflegeleichte Lavendel-Sorte suchen, ist der Breitblättrige Lavendel, wie der Speik-Lavendel auch genannt wird, ideal. Diese Sorte zeichnet sich durch ihre breiten Blätter und ihre langen, schlanken Blütenähren aus, die einen intensiven Duft verströmen. Unverkennbar ist auch die Kugelform des Strauches – sein Markenzeichen.

Der Speik-Lavendel wächst kräftig und erreicht eine Höhe von bis zu einem Meter. Er blüht von Juli bis September und ist besonders bienen- und schmetterlingsfreundlich. Wie der Echte Lavendel liebt auch der Breitblättrige Lavendel sonnige Standorte und durchlässige Böden. Zudem ist er relativ winterhart und kommt mit Trockenperioden gut zurecht.

Lavendel pflegen – so geht’s

  • Alle Lavendel-Sorten profitieren von einem regelmäßigen Rückschnitt, der sie kompakt hält und die Blühfreudigkeit fördert. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Frühjahr und nach der ersten Blüte im Sommer.
  • Achte darauf, dass der Lavendel nicht zu nass steht, da Staunässe zu Wurzelfäule führen kann und Pilzbefall begünstigt. 
  • Der Boden ist entscheidend: Lavendel mag nährstoffarme, durchlässige Gefilde. Ein Gemisch aus Erde und Sand ist daher ideal.
  • Düngen? Besser dosiert! Allzu viel Düngemittel braucht der Halbstrauch nicht und würde die Pflanze eher ruinieren.

 

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